FAQs – Fragen und Antworten für ihre Brasilienreise

Es freut uns, dass sie sich für eine Brasilienreise interessieren.
Unsere FAQs sollen ihnen erste Antworten für die häufigsten Fragen bei der Reiseplanung geben. Unser Ziel ist es, dass sie den untenstehenden Fragen und Antworten Katalog als erste Checkliste für ihre Reisevorbereitungen verwenden können. Natürlich können Sie uns bei weiteren Fragen direkt kontaktieren.

Eigentlich kann das ganze Jahr in Brasilien Golf gespielt werden. Die beste Reisezeit ist der Brasilianische Frühling (Oktober – Dezember) und Herbst (März – Mai). Die Sommermonate können sehr heiss sein, aber auch mit starken Regengüssen begleitet werden.

Logischerweise sind die Kosten stark vom Hotelstandard und Reisequalität sowie der Reisesaison abhängig. Bei einem aktiven Urlaub mit täglichen Tätigkeiten wie Golf, Sightseeing oder Transfers muss mindestens EUR 150,00 pro Person / pro Reisetag in Brasilien einkalkuliert werden.

In Wochen mit nationalen Feiertagen in Brasilien erhöhen sich die Preise teilweise sehr stark. Speziell während des Karnevals gibt es in den meisten Regionen nur spezielle stark verteuerte Mehrtages-Hotelpakete.

Wer mit EU-Pass reist, braucht kein Visum. Der Reisepass muss bei Ankunft in Brasilien für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen mindestens noch sechs Monate gültig sein.

Brasilien ist das einzige Land in Südamerika, wo Portugiesisch gesprochen wird. In den grösseren internationalen Hotels finden sie meist Mitarbeiter welche Englisch sprechen. Ein Übersetzungs-App an ihrem Mobiltelefon hilft für spontane Fragen.

Der Brasilianische Real/R$ entspricht ca. 0,25 EUR. Der Brasilianer verwendet hauptsächlich (auch in den kleinsten Läden) seine Kreditkarte. In den meisten Restaurants und Geschäften werden problemlos alle gebräuchlichen Internationalen Kreditkarten akzeptiert. Auch an den vielen Geldautomaten kann mit Kreditkarte und immer öfter auch mit der kostengünstigeren Maestro-Karte Geld behoben werden. Am besten besorgen sie sich gleich bei ihrer Ankunft am Flughafen ein wenig Bargeld.

Die Stromversorgung in Brasilien ist leider nicht einheitlich geregelt. Die grossen Städte wie Sao Paulo und Rio de Janeiro haben 110V und teilweise 220V Wechselstrom. In Brasilia hauptsächlich 220V und im Norden Brasiliens meist 127V, jeweils mit 60Hz. Deshalb gibt es auch die verschiedensten Ausführungen von Steckdosen.  Die Mitnahme eines Reiseadapters ist unbedingt erforderlich.

Brasilien hat ein sehr gut ausgebautes Mobilfunk-Netz. Die meisten Europäischen Mobilfunkanbieter bieten spezielle Datenpakete für Brasilien an. Wer eine Brasilianische Prepaid-Karte kauft, muss darauf achten, dass diese auch im ganzen bereisten Gebiet Gültigkeit hat. Eine Alternative zur Nutzung von Prepaid-Karten ist die Nutzung eines WLAN-Hotspots, welcher in den meisten Restaurants, Hotels und Flughäfen zu finden ist.

Welche Impfungen für Brasilien notwendig sind, hängt stark von ihrer Reiseroute und Reiseart ab. Impfungen gegen Typhus und Tollwut gelten als Grundbasis für Touristen in Brasilien. Die Notwendigkeit für Impfungen gegen Gelbfieber, Malaria, Denguefieber oder Zikavirus sind sehr regional und sollte vor ihrer Anreise bei einem Tropenarzt abgeklärt werden.

Die ärztliche Versorgung für Privatpatienten ist in Brasilien in den Städten und Ballungszentren sehr gut und lässt sich durchaus mit Europäischen Standards vergleichen. Man zahlt mit Kreditkarte und lässt sich für die Reiseversicherung eine Quittung, mit Angabe der Krankheit und Therapieform ausstellen. Wer viel in ländliche Regionen reist, sollte für die Erstversorgung seine eigene Reiseapotheke mitnehmen. Bei kleineren Problemen kann man auch direkt in der Apotheke Hilfe suchen. Die sogenannten Farmácias bzw. Drogarias sind oft rund um die Uhr geöffnet. Es ist ratsam, vor der Abreise eine Auslandskrankenversicherung abzuschliessen.

Brasilien hat vier verschiedene Zeitzonen, dazu kommt aber auch noch in manchen Bundesstaaten ein mehrmonatige Sommerzeit. Je nach Jahreszeit und Region gibt es dadurch eine Zeitverschiebung zu Europa zwischen minus 3 – 6 Stunden.

In der Amazonas Region regnet es eigentlich das ganze Jahr. Die Trockenzeit geht von Juni bis Oktober mit ca. 2 Stunde Regen pro Tag. In der Regenzeit kann es teileweise extreme Regenfälle geben, wo dann ein Weiterkommen nur per Schiff möglich ist.

Im Norden Brasiliens ist das Klima tropisch mit ganzjährlich relativ gleichmässigen Temperaturen zwischen 25 – 35° C. Regen gibt es meist nur in der zweiten Jahreshälfte. Die Küstenregionen im Nordosten Brasiliens haben dagegen immer Tagestemperaturen über 30°C. Dafür bläst aber meistens ein leichter Wind.

Umso weiter nach Süden umso deutlicher werden die saisonalen Temperaturunterschiede. Die Jahreszeiten sind genau im Gegensatz zu Europa. Vom Oktober bis April sind in den Regionen Rio de Janeiro und Sao Paulo tagsüber Temperaturen um die 30°C und in der Nacht um die 20°C zu rechnen.

Ganz im Süden Brasiliens kann es von Juni bis Oktober schon recht kühl bis max. 20°C werden. In der Nacht muss auch mit leichten Frost gerechnet werden.

Brasilien ist, was die Kleidung anbetrifft, kein sehr formalistisches Land,  mit normaler Freizeitkleidung liegt man meistens richtig. Leichte Bekleidung ist empfehlenswert, vorzugsweise aus Leinen und Baumwolle. Denken Sie an Shorts, T-Shirts, Badehosen, Badeanzüge, Sonnenbrille, Bikinis und Bermudas, sowie an Sandalen und Tennisschuhe. Für Wanderungen am Amazonas oder im Regenwald sollten auch unbedingt lange Hosen, langärmlige Bekleidung und Mückenschutz eingepackt werden. Reiseapotheke nicht vergessen!

Ja, offiziell reicht für Touristen in Brasilien ihr nationaler Führerschein zusammen mit einem Identitätsausweis, wie zum Beispiel der Reisepass. Zur Vermeidung von Missverständnissen bei etwaigen Polizeikontrollen wird jedoch empfohlen auch eine beglaubigte portugiesische Übersetzung ihres Führerscheins mitzubringen.

Wie in den meisten Südamerikanischen Ländern ist der Autoverkehr in den Städten eher chaotisch. Wer zuerst fährt nimmt sich den Vorrang. Achtung auf die Motorradfahrer, die zwischen Autokolonnen durchrasen und wenig Rücksicht nehmen. Für Fussgänger ist speziell Vorsicht geboten, Fussgängerstreifen werden meist ignoriert.

In ländlichen Gegenden ist nicht ratsam längere Strecken in der Nacht zu fahren. Die Strassen sind teilweise sehr schlecht und ungewohnte Hindernisse wie Tiere oder Schlaglöcher sorgen für Gefahren.

In den Grossstädten finden sie überall leicht ein Taxi. Es gibt fixe Standplätze, aber sie können auch ein freies Taxi direkt auf der Strasse aufhalten. Empfehlenswert ist jedoch wenn sie ihr Taxi per App (z.B. Taxi 99) bestellen. So können sie schon bereits ihre gewünschte Zieladresse eingeben, mit ihrer Kreditkarte direkt bezahlen und habe auch für den Notfall die Kontaktdaten gespeichert. Falls sie was z.B. im Auto vergessen haben, ist es später leichter ihre Sachen wieder zu bekommen.

UBER ist in Brasilien sehr weit verbreitet und um einiges günstiger als die herkömmlichen Taxis.

In Restaurants wird meist 10 – 15% Trinkgeld bereits bei der Rechnung dazugerechnet. Dies ist aber nicht obligatorisch und kann individuell reduziert oder erhöht werden. Für Dienstleistungen in Hotels erfreut sich der Mitarbeiter um eine kleine Anerkennung. Bei Taxifahrten sind Trinkgelder nicht üblich.

In letzter Zeit wird in Deutschsprachigen Medien sehr viel von Gewalt und Kriminalität in brasilianischen Grossstädten berichtet, so dass man den Eindruck bekommen kann, sich dort überhaupt nicht mehr frei bewegen zu können. Dieser Eindruck ist jedoch falsch, wenngleich die Kriminalität zweifellos vorhanden ist.

Touristen müssen am häufigsten vor Taschendiebstahl acht geben, besonders in Rio de Janeiro und São Paulo. Falls es passiert, leistet man am besten keinerlei Gegenwehr und gibt ohne Zögern alles her, was verlangt wird. Körperliche Angriffe sind nur zu befürchten, wenn man bei einem Diebstahl unvernünftigerweise Gegenwehr leistet.

Wertsachen am besten im Hotelsafe lassen, ebenso wie Reisepass, Flugticket oder grössere Summen von Geld. Von wichtigen Dokumenten sollte man vor Reiseantritt Kopien anfertigen, und diese separat aufbewahren. Generell, nur so viel Geld und Kreditkarten wie nötig mitnehmen.

In den Grossstädten sollte man speziell Elektrogeräte wie Video- und Fotokameras sowie Mobiltelefone vor Strassenkinder schützen. Abends geht man möglichst in Gruppen bummeln und fährt besser mit dem Taxi ins Hotel zurück.

Aber bitte auch nicht zu misstrauisch sein. Brasilianer sind eigentliche sehr fröhliche und hilfsbereite Menschen.