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O Portal Brasileiro de Golfe 05.10.2009 Originaltext

Übersetzt von Klaus Kaiser

 


 

Olympia 2016: Golfplatz könnte von Nick Faldo Design geplant werden

Bewusst wurde der Ire Padraig Harrington als Fürsprecher bei der 121.Vollversammlung des Olympischen Komitees für Golf bei der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro ausgewählt. Hatte er doch sicher noch gute Erinnerungen an die im Itanhangá Golfclub im März 2000 ausgetragene „Brazil 500 Years Open“. Bei dem zur European Tour zählendem Turnier musste er sich erst im Stechen mit einem Wasserball am 18.Loch dem Engländer Roger Chapman geschlagen geben.


Tatsache ist jedoch dass keiner der derzeitigen Golfplätze in Rio de Janeiro, der Itanhangá GCC oder Gavea GC, den hohen Ansprüche der aktuellen Spieler gerecht werden könnte. In Itanhangá spielte schon im Jahr 2000 Harrington und der Schotte Alastair Forsyth jeweils eine 62-Runde. Obwohl anspruchsvoll und 6618 Yard lang müsste der im Jahre 1933 vom David Davidson entworfene Itanhangá Golfplatz komplett renoviert und umgebaut werden. Eine Schliessung des Platzes von mindestens einem Jahr wäre dabei notwendig. Dies vom Clubvorstand und den Mitgliedern bewilligt zu bekommen wird schwierig werden.


Buzios – Eine logische Wahl wäre dann das Golfturnier im 170 km entfernten Buzios Golfclub durchzuführen. Dieser Golfplatz im Stile eines Links-Kurses wurde vom renommierten Amerikanischen Golfplatz-Designer Pete Dye entworfen. Sein Markenzeichen ist das Loch 17, einem Par 3 mit Inselgrün. Projekte für grosse Hotels und entsprechender Infrastruktur bestehen bereits. Sportzentren ausserhalb der Olympiastadt - wie zum Beispiel Reiten und Segeln in Hong-Kong bei den Olympischen Spielen von Peking – sind zwar möglich, doch wenn die besten Golfer zur Olympiade zur Rio 2016 eingeladen werden, wäre das Beste: ein Golfplatz in Rio de Janeiro.


Eine gute Möglichkeit für den Brasilianischen Golfsport wäre, mit den zugesagten Investitionen für Olympia 2016 einen dringend notwendigen öffentlichen Golfplatz in Rio de Janeiro zu bauen. Es wäre genügend Zeit alle Umweltgenehmigungen und Bewilligungen rechtzeitig zu bekommen. Ohne grosse Projektänderungen und unnötiger Bürokratie sollte dies in ca. 2 Jahren möglich sein.


Faldo – Die endgültige Lösung könnte ein anderes Projekt von Nick Faldo ersetzen. Der Gewinner von 6 Majors und ehemaliger Teamkapitän des Europäischen Rydercup-Teams wurde beauftragt zwei 18-Loch Championchip-Golfplätze mit jeweils einer Länge von ca. 7800 Yards, welche für Tiger Woods & Co. gerecht werden. zu planen. Das gesamte Projekt inklusive Immobilien, nimmt einer Fläche von 1000ha ein und soll 350 Millionen USD kosten. Faldo hat bereits voriges Jahr im Oktober das Gelände besichtigt und seine Designer wollen im Januar 2010 mit ihrer Arbeit beginnen. Genügend Zeit um für die Spiele 2016 bereit zu sein. Im Rahmen des Weltfinales der Faldo Series in Itanhangá wird Nick Faldo im November wieder Rio de Janeiro besuchen.


Zusätzlich zu den zwei 18-Loch Golfplätzen wären noch ein 9-Loch Kurs, ein 9-Loch Par-3 Kurs sowie ein Fitneßkurs geplant. Alles zusammen würde dann das grösste Golftrainingszentrum in Südamerika sein.


Für Olympia müsste der Masterplan noch mit 3 Hotels, Villen, Wohnungen, einem Gesundheitszentrum und Tennisplätzen ergänzt werden. „Die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro sind eine fantastische Gelegenheit für uns. Dafür ändern wird auch noch das ganze Projekt“, sagt Michael Longshaw Executive-Chef vom International Golf und Resort Management.


Nichts hindert daran, dass die Nick Faldo Anlage ein öffentlicher Platz von Rio de Janeiro wird. Immerhin gibt es zwei olympische Golfturniere - eines für Männer und eines für Frauen - und auch wenn die Wettbewerbe an zwei verschiedenen Wochen ausgetragen werden, müßten Veränderungen von Abschlägen und Fairway-Breiten durchgeführt werden. Somit wären 2 verschiedene Golfplätze von Vorteil wovon auch wiederum Rio de Janeiro profitieren würde.


Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von www.golfe.esp.br und Chefredakteur von Golf & Turismo

 

 

 

 

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